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Scheue Hunde
Dringender Wunsch eines scheuen Hundes an seine neuen Leute. 
  
 
Liebe Leute, bitte bitte passt die erste Zeit ganz besonders gut auf uns auf. 

Wir haben ziemlich viel Angst und es kann leicht passieren, dass wir deshalb flüchten wollen. 
  
Wir müssen erst lernen, dass Ihr es gut mit uns meint, dass wir Euch vertrauen können. 
 
 
Das braucht seine Zeit, das schaffen wir nicht so schnell. Verschließt unsere Halsbänder wirklich ganz fest und zieht uns auch ein Geschirr an. 

Probiert ganz gewissenhaft, dass wir keine Möglichkeit haben, uns daraus zu befreien.
 
Ihr solltet uns auch Zuhause das Halsband, an dem Ihr sofort gut sichtbar unsere Adresse anhängen müsst, anlassen. 

Denn wie schnell kann es passieren, dass wir nur beim Türeöffnen Panik bekommen und weglaufen. Und wenn Ihr mit uns das Haus verlasst, sichert uns doppelt, macht die Leine am Geschirr und am Halsband fest.
 

Haltet uns ganz fest an einer kurzen Leine, später, wenn wir Euch langsam vertrauen, könnt Ihr eine längere Leine nehmen. 

Vergesst niemals, dass wir auf der Straße gelebt haben oder nur das Tierheim kennen, viele Dinge, die für Euch selbstverständlich sind, machen uns große Angst. 
 
Und Ihr wollt doch sicher nicht, dass wir so eine weite Reise zu Euch machen und dann weglaufen. 

Wie sollten wir das im Winter, bei diesen eisigen Temperaturen überleben? 
  
Selbst wenn wir das Glück hätten, etwas zu essen und zu trinken zu finden, so würden wir doch nach ein paar Tagen sicherlich erfroren sein. 

Wir Südländer haben noch kein Winterfell.

Und sollte doch einmal, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen das Unglück geschehen, dass wir weglaufen, dann müsst Ihr uns suchen, nicht nur 1 oder 2 Tage, sondern lange und ausdauernd, aber jagd uns nicht. 

Vor allem im Dämmerlicht und wenn die Sonne aufgeht, wir sind perfekt im Verstecken.
 
Lasst nach Möglichkeit die Haustüre auf, auch nachts. 

Vielleicht erinnern wir uns daran, wo wir wohnen und versuchen alleine zu Euch zurückzukehren. 

Und wenn dann die Türe für uns verschlossen bleibt, kommen wir vielleicht nicht wieder. 
  
Stellt uns an einer geschützten Ecke etwas zu fressen hin, mit ein bisschen Glück finden wir das sogar. 

Und wenn Ihr uns dann seht, dürft Ihr nicht hektisch und laut rufen, denn das erschreckt uns nur noch mehr. 

Wenn Ihr versucht, ruhig und gelassen zu bleiben, wer weiß, vielleicht schaffen wir das sogar, Euch nach Hause zu folgen.


Vergesst niemals, dass Ihr für uns verantwortlich seid, unser ganzes Leben lang.

Aber einen Trick verrate ich Euch zum Schluss noch, wenn wir zusammen von draußen nach Hause kommen, gebt uns etwas supertolles leckeres zu fressen. 

Wir lernen dann schneller, dass da, wo es etwas zu essen gibt unser Zuhause ist.
Dringender Wunsch eines scheuen Hundes an seine neuen Leute.


Liebe Leute, bitte bitte passt die erste Zeit ganz besonders gut auf uns auf.

Wir haben ziemlich viel Angst und es kann leicht passieren, dass wir deshalb flüchten wollen.

Wir müssen erst lernen, dass Ihr es gut mit uns meint, dass wir Euch vertrauen können.


Das braucht seine Zeit, das schaffen wir nicht so schnell. Verschließt unsere Halsbänder wirklich ganz fest und zieht uns auch ein Geschirr an.

Probiert ganz gewissenhaft, dass wir keine Möglichkeit haben, uns daraus zu befreien.

Ihr solltet uns auch Zuhause das Halsband, an dem Ihr sofort gut sichtbar unsere Adresse anhängen müsst, anlassen.

Denn wie schnell kann es passieren, dass wir nur beim Türeöffnen Panik bekommen und weglaufen. Und wenn Ihr mit uns das Haus verlasst, sichert uns doppelt, macht die Leine am Geschirr und am Halsband fest.


Haltet uns ganz fest an einer kurzen Leine, später, wenn wir Euch langsam vertrauen, könnt Ihr eine längere Leine nehmen.

Vergesst niemals, dass wir auf der Straße gelebt haben oder nur das Tierheim kennen, viele Dinge, die für Euch selbstverständlich sind, machen uns große Angst.

Und Ihr wollt doch sicher nicht, dass wir so eine weite Reise zu Euch machen und dann weglaufen.

Wie sollten wir das im Winter, bei diesen eisigen Temperaturen überleben?

Selbst wenn wir das Glück hätten, etwas zu essen und zu trinken zu finden, so würden wir doch nach ein paar Tagen sicherlich erfroren sein.

Wir Südländer haben noch kein Winterfell.

Und sollte doch einmal, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen das Unglück geschehen, dass wir weglaufen, dann müsst Ihr uns suchen, nicht nur 1 oder 2 Tage, sondern lange und ausdauernd, aber jagd uns nicht.

Vor allem im Dämmerlicht und wenn die Sonne aufgeht, wir sind perfekt im Verstecken.

Lasst nach Möglichkeit die Haustüre auf, auch nachts.

Vielleicht erinnern wir uns daran, wo wir wohnen und versuchen alleine zu Euch zurückzukehren.

Und wenn dann die Türe für uns verschlossen bleibt, kommen wir vielleicht nicht wieder.

Stellt uns an einer geschützten Ecke etwas zu fressen hin, mit ein bisschen Glück finden wir das sogar.

Und wenn Ihr uns dann seht, dürft Ihr nicht hektisch und laut rufen, denn das erschreckt uns nur noch mehr.

Wenn Ihr versucht, ruhig und gelassen zu bleiben, wer weiß, vielleicht schaffen wir das sogar, Euch nach Hause zu folgen.


Vergesst niemals, dass Ihr für uns verantwortlich seid, unser ganzes Leben lang.

Aber einen Trick verrate ich Euch zum Schluss noch, wenn wir zusammen von draußen nach Hause kommen, gebt uns etwas supertolles leckeres zu fressen.

Wir lernen dann schneller, dass da, wo es etwas zu essen gibt unser Zuhause ist.




Eingetragen vonIlona
am24.11.2009 um 07:57
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