XPS - Ihr Web Portal Manager
Portal| Forum| Artikel| Links| Downloads| Seite empfehlen|
Name ?
Hauptmenü
Hallo Gast und Herzlich Willkommen bei SOS-Animal - Haan/Rheinland

Privater Tierschutz für Hunde in Not
Ilona Wessel - Flurstr. 268 - 42781 Haan

Genehmigte Pflegestelle gemäß §11 des Tierschutzgesetzes
durch den Kreis Mettmann

Tagsüber bis 18:00 Uhr - Frau Weinberger 0177 - 2223921
Abends ab 18:00 Uhr - Frau Wessel 0177- 8087821 oder 02129 - 4476
Achtung ! Wir vermitteln nur bis ca. 80 km im Umkreis !!

Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst Du, o Mensch, sei Sünde.
Der Hund ist noch im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

Die Situation im südeuropäischen Ausland !

Wahrscheinlich kennen Sie die typischen Postkarten mit Hunden und Katzen und haben schon mal gedacht: "Wie hübsch!" So sehr es auch stimmt, leider ist da auch die andere Seite der Geschichte.

Es gibt sehr viel Leid. Es sind auf jeden Fall zu viele herrenlose Tiere in Griechenland, Spanien um die sich niemand kümmert, die unnötig an leicht zu heilenden Krankheiten zugrunde gehen oder die misshandelt und vergiftet werden.

Viele Menschen hier lieben Tiere zwar, aber wissen nicht, wie man sich richtig um sie kümmert, und die meisten glauben, dass es falsch ist, die Tiere sterilisieren und kastrieren zu lassen. Leider gibt es daneben noch zuviele Menschen, die sich nicht darum scheren und Katzen und Hunde vor allem wie "Ungeziefer" behandeln.

Die Hauptgründe, warum sie nicht sterilisiert oder kastriert werden sind meiner Erfahrung nach folgende:
  • Die herrenlosen Hunde und Katzen werden als "wilde" Tiere angesehen, die für sich selbst sorgen müssen. "So ist eben die Natur."
  • Es ist eine weit verbreitete Meinung, dass es "unmenschlich" ist, die Tiere zu sterilisieren, da sie dann "keinen Spaß mehr" haben werden! (d.h. ein glückliches Sexualleben!!!!!!)
  • Es ist zu teuer, eine Katze z.B. sterilisieren zu lassen und einfacher, den Wurf zu "entsorgen".
  • Man hat noch nie davon gehört.

Wir meinen aber:

  • Obwohl sie eigentlich herrenlose Tiere sind, werden viele trotzdem mehr oder weniger regelmäßig gefüttert. Katzen und Hunde sind domestizierte Tiere, und sobald man etwas Verantwortung für sie übernommen hat, hat man die ganze Verantwortung für sie. Je mehr sie gefüttert werden, desto mehr vermehren sie sich, und desto mehr werden Krankheiten verbreitet und Würfe "weggeworfen".
  • Die Tiere "genießen" ihr Sexualleben nicht bewusst. Sie werden von ihren Trieben geleitet und erleben dabei sehr viel Stress. Die weiblichen Tiere werden von den männlichen "gejagt", und die männlichen Tiere, vornehmlich bei Katzen, geraten immer wieder in z.T. lebensgefährliche Kämpfe. Es ist auch sehr kräftezehrend für Katzen, ca. dreimal im Jahr Junge großzuziehen.
  • Die meisten Menschen werden von den sich paarenden Tieren gestört, auch wenn sie das Sterilisieren/Kastrieren nicht befürworten. Sie beschweren sich über die "lauten" Katzen und versuchen die Rüden von den Hündinnen weg zu jagen - ich habe dieselben Leute genau das tun sehen, obwohl sie andererseits behaupten, die Tiere bräuchten ihren "Spaß"!
  • Drei Würfe Katzen pro Jahr (in etwa) wegzuwerfen - das heißt zu töten! - das ist Mord! Das ist weit weniger human, als die Würfe von vornherein zu vermeiden. Von den Jungtieren, die am Leben gelassen werden, überleben die Wenigsten. Viele sterben einen langsamen und schrecklichen Tod.
  • Tiere, die den Sommer überleben, sind im Winter mit Hunger und Krankheiten konfrontiert, wenn alle Touristen und viele Einheimische die Insel verlassen und die meisten Restaurants geschlossen sind.

Wie kann man helfen, die Situation zu verbessern?

Natürlich kann man nicht gleich die ganze Welt ändern, aber wir finden, dass jedes Tierleben es wert ist, geholfen zu werden. Langfristig gesehen kann nur die Weiterbildung der Menschen etwas ändern. Es muss Verantwortung von mehr Menschen übernommen und die Dringlichkeit, etwas zu tun, erkannt werden. D.h. den Menschen die richtige Behandlung von Tieren nahe zu bringen, damit sich Pflege und Sterilisieren/Kastrieren durchsetzen.

Zur Zeit können wir nur unser bestes tun, das Leiden so stark wie möglich zu verringern, indem wir:

  • so viele Tiere wie nur möglich impfen, sterilisieren und kastrieren lassen;
  • uns freiwillig um herrenlose Tiere kümmern und die kranken versorgen (und dafür sorgen, dass genügend Leute auch im Winter da sind, um sie zu füttern etc.);
  • Kampagnen zur Weiterbildung über Tierschutz und -pflege initiieren und unterstützen (wie Poster, Vorträge von Tierärzten in Schulen usw.);

Wie können SIE helfen?

  • Indem Sie im Sommer dringend benötigtes Wasser für die Tiere herausstellen.
  • Indem Sie mit den Einheimischen reden und diese darauf aufmerksam machen, dass Ihnen nicht gefällt, was Sie sehen. Viele wissen nicht, dass dieses ein Problem ist, gegen das wir etwas tun können, und betrachten die Tiere als "Pest", gegen die man nur mit sporadischen Vergiftungsaktionen z.B. angehen kann. (Wissen Sie, was für ein angenehmer Tod das ist?) "Steter Tropfen höhlt den Stein."
  • Indem Sie ein bisschen Geld spenden. Jedes Bisschen hilft.
  • Indem Sie ein Tier, das Ihnen während Ihres Urlaubs ans Herz wächst, mit nach Hause nehmen. Warum nicht? Wir haben schon vielen Tieren ein schönes Zuhause besorgt!

Sollte man ein herrenloses und bettelndes Tier füttern?

Das ist eine schwer zu beantwortende Frage. Viele Leute sagen nein, da es dazu beiträgt, die ohnehin schon bestehende Überbevölkerung zu vergrößern und die Tiere hungern werden, wenn es Winter wird (und die Restaurants schließen usw.).

Ich glaube, dass das auf Leute zutrifft, die den ganzen Sommer über die Tiere füttern und dann plötzlich monatelang nicht mehr da sind, weil sie für den Winter die Insel verlassen. Wenn Sie als Tourist mit einem hungrigen Tier in Berührung kommen, so hat dieses Tier bereits ein Problem und muss irgendwo her etwas zu Fressen bekommen, also könnten Sie ihm genauso gut etwas geben, wenn Ihnen danach ist.

Es muss immer wieder betont werden, dass die Wurzel des Problems gepackt werden muss - man muss die Tiere kastrieren!

Darf man die streunenden Tiere anfassen oder streicheln?

Auf eigene Verantwortung! Man sollte schon vorsichtig sein, da man nie weiß, welche Krankheiten die Tiere mit sich herumschleppen (am Häufigsten: Hautpilz).

Solange ein Tier sauber aussieht und ein gepflegtes Fell hat sowie sich sonst auch nicht komisch verhält, kann man es schon anfassen. Welcher Tierfreund kann denn auch einem schnurrenden kleinen Kätzchen widerstehen? Aber danach immer Hände waschen, da die meisten Tiere Würmer, Flöhe und Hautpilze haben (der Hautpilz ist auch auf Menschen übertragbar!). Und man sollte sich möglichst nicht von einer Katze kratzen lassen.

Sollte man einem Tier ein Halsband kaufen? Nein, auf keinen Fall! Unverständlicher Weise kaufen viele Urlauber, denen ein bestimmtes Tier ans Herz wächst, dem Tier ein Halsband. Dies ist jedoch ein Zeichen, dass ein Tier ein Zuhause hat, so dass es für das Tier nach Abreise des fütternden "Urlaubers" noch schwieriger wird, Futter zu finden. Dann denkt jeder, es würde bereits gefüttert.

Der SOS-Animal Banner für Deine Seite
Wenn Sie unsere Seite verlinken wollen, kopieren Sie diesen Quellcode einfach in Ihre Homepage



Kalender
Oktober 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031

Die nächsten Termine:
Keine Termine vorh.

alles im Oktober ...
 Terminvorschlag
Zitate
"Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln, einem Affe zuzunicken oder vor einem Elefanten den Hut zu ziehen."
(Maxim Gorki)
Neue Links
Urheberrechtserklärung
Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Die Webseiten sind nur für die persönliche Information bestimmt. Jede weitergehende Verwendung, insbesondere die Speicherung in Datenbanken, Veröffentlichung, Vervielfältigung und jede Form von gewerblicher Nutzung sowie die Weitergabe an Dritte - auch in Teilen oder in überarbeiteter Form - ohne Zustimmung des Betreibers der Seite "sos-animal.de" sind untersagt.
Sämtliche auf diesen Seiten gemachten Angaben, Informationen und Tipps sind ohne Gewähr, d.h. es kann keinerlei Haftung für Schäden und Folgeschäden übernommen werden für alles, was auf diesen Seiten geschrieben und abgebildet ist. Offensichtliche Fehler (Schreib- bzw. Darstellungsfehler) können nicht ausgeschlossen werden und werden natürlich korrigiert, wenn sie entdeckt werden.


Copyright: © SOS-Animal 2000
Portal | Forum | Artikel | Links | Downloads | Seite empfehlen